Partnerschaften
Gemeinsam für mehr Teilhabe im Betrieb
„MitSprache im Betrieb“ lebt von Zusammenarbeit. Hinter jedem Schritt stehen engagierte Partner und Partnerinnen, die sich in ganz unterschiedlichen Kontexten für sprachliche Verständigung und betriebliche Teilhabe stark machen. Sie bringen ihre Erfahrungen ein, eröffnen neue Perspektiven und tragen dazu bei, dass unsere Ansätze im betrieblichen Alltag wirken.
Expertinnen für Sprache, Bildung und Integration
Dott. Matilde Grünhage-Monetti und Dott. Silvia Miglio begleiten unser Projekt als erfahrene Expertinnen an der Schnittstelle von Sprache, Bildung und Integration. Mit ihrem tiefen Verständnis für sprachliche Teilhabe im Betrieb und ihrer langjährigen Arbeit in internationalen Kontexten tragen sie dazu bei, unser Projekt fachlich weiterzuentwickeln. Ihre Perspektiven bereichern unser Verständnis von Sprache als Schlüssel zur Demokratisierung im Arbeitsleben – theoretisch fundiert, praxisnah und immer mit Blick auf die Menschen im Betrieb.

Dott. Matilde Grünhage-Monetti
Über zwanzig Jahren war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung-Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE). Der Schwerpunkt ihrer Arbeit ist Deutsch als Zweitsprache im Kontext der Arbeit, interkulturelle Bildung und Professionalisierung von Lehrkräften in der Erwachsenenbildung.
Für das European Centre for Modern Languages des Europarats koordiniert sie das Netzwerk Language for Work. Als Expertin des Europarats leitet sie ein internationales Team, das Beratung und Fortbildungen europaweit durchführt.
Dott. Silvia Miglio
Als Sprachwissenschaftlerin arbeitet sie seit über dreißig Jahren im Bereich Deutsch als Zweitsprache, mit dem Fokus auf Sprachbildung am Arbeitsplatz. Sie konzipiert und unterrichtet arbeitsplatzbezogene Sprachkurse und begleitet Betriebe bei der Planung und Umsetzung passgenauer Sprachförderangebote.
Weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist Professionalisierung von Lehrkräften: sie entwickelt und leitet Fortbildungen zum berufsbezogenem DaZ-Unterricht. Unter anderem ist sie Mitautorin des Lehrwerks Linie 1 Beruf B1.

NGG
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ist die älteste Gewerkschaft in Deutschland und ist eine der acht Gewerkschaften im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Sie vertritt die Interessen der Beschäftigten in der Lebensmittel- und Genussmittelbranche sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe.
Bereits in dem abgeschlossenen NGG-Projekt „Mentoren.Bilden.Zukunft“ hat die NGG deutlich gemacht, wie wichtig gewerkschaftlich getragene Bildungsarbeit ist, um Veränderungen im Betrieb anzustoßen und dauerhaft zu verankern.
Diese Erfahrungen prägen auch das Projekt „MitSprache im Betrieb“. Die NGG wirkt mit an der Entwicklung praxisnaher Konzepte, stellt Kontakte zu Betriebsräten und Unternehmen her, begleitet Veranstaltungen und sorgt dafür, dass die Sichtweise der Beschäftigten im Mittelpunkt bleibt.
So wird aus einem Projekt ein gemeinsamer Lernprozess – getragen von einer Organisation, die sich seit jeher für Verständigung, Solidarität und bessere Arbeitsbedingungen einsetzt.
Was ist eine Gewerkschaft?
Viele wissen gar nicht, was eine Gewerkschaft ist. Das Video gibt Tipps! Wenn du Probleme bei der Arbeit hast, hilft dir deine Gewerkschaft!
Weiterbildungsmentor*innen
Weiterbildungsmentor*innen? Was ist das eigentlich? Das NGG Projekt Mentoren.Bilden.Zukunft.
Was bringt berufliche Weiterbildung?
Das NGG Projekt Mentoren.Bilden.Zukunft - Mach deinen Arbeitsplatz besser!
BZO
Bildungszentrum Oberjosbach

Das Bildungszentrum Oberjosbach (BZO) ist weit mehr als ein klassisches Tagungshaus:
Es ist ein Ort politischer Bildung, gewerkschaftlicher Auseinandersetzung und gesellschaftlicher Teilhabe.
Als zentrales Seminarzentrum der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) steht das BZO für ein Bildungsverständnis, das Demokratie nicht nur vermittelt, sondern praktisch erfahrbar macht. Hier treffen sich Gewerkschafter*innen, Betriebsräte, Aktive aus den Betrieben und Beschäftigte, um gemeinsam zu lernen, zu diskutieren und sich zu vernetzen – für bessere Arbeitsbedingungen, mehr Mitbestimmung und eine solidarische Arbeitswelt.
Bei „MitSprache im Betrieb“ bringt das BZO genau diese Erfahrung ein: Es begleitet Veranstaltungen, Workshops und Qualifizierungen, die Sprache, Demokratiebildung und betriebliche Teilhabe verbinden – und wird damit zum Lernort für Verständigung und gelebte Solidarität im Arbeitsleben und in der Gesellschaft.




